Mit dem schlichten Titel „Police Simulator“ kündigt Publisher Astragon Entertainment den nächsten großen Schritt für seine Blaulicht-Reihe an. Der für 2027 geplante Titel versteht sich nicht als direktes „Police Simulator: Patrol Officers 2“, sondern markiert einen spürbaren Neuanfang. Für die Entwicklung zeichnen die slowakischen GRIP Studios verantwortlich, die bereits an „Ranger’s Path“ arbeiteten. Auf der Gamescom 2026 gab es erste handfeste Details zur technischen Neuausrichtung auf Basis der Unreal Engine 5 sowie zu lang geforderten Gameplay-Neuerungen.
Faremont City: die neue Metropole im Police Simulator
Schauplatz des Geschehens ist die fiktive US-amerikanische Metropole Faremont City an der Ostküste. Die Spielwelt gliedert sich in drei große Distrikte: Uptown, Downtown und die West Side. Diese Bereiche unterteilen sich wiederum in jeweils bis zu fünf unterschiedliche Nachbarschaften, die sich optisch und atmosphärisch voneinander abheben. Jeder Distrikt soll dabei markante, unverwechselbare Sehenswürdigkeiten beinhalten. Damit soll das Ziel verfolgt werden, die Spielwelt so zu gestalten, dass sich Spieler künftig rein über diese Landmarken im Stadtgebiet orientieren können, ganz ohne ständigen Blick auf eine Minikarte.
Die Entwickler setzen generell auf eine lebendige Umgebung. Passanten und Verkehrsteilnehmer gehen eigenen Zielen nach und treffen situative Entscheidungen, anstatt nur starre Routen abzulaufen. Dazu gehört auch ein realistischer Verkehrsfluss inklusive öffentlicher Verkehrsmittel wie Bussen. Jeder Einsatz ist daher anders und einzigartig. Die NPC’s können sich frei entscheiden beispielsweise wegzurennen, sich zu ergeben oder sich zur Wehr zu setzen. Wer abseits der Funkrufe auf Streife geht, kann die Stadt über auffindbare Sammelobjekte erkunden. Einen starren Storymodus gibt es nicht: Das Spiel setzt auf ein offenes Sandbox-System mit Charakteranpassung, bei dem der Streifenalltag im Mittelpunkt steht. Trotz des Neuanfangs sollen sich Kenner von „Police Simulator: Patrol Officers“ sofort heimisch fühlen

K-9-Staffel, Waffen und klare Dienstvorschriften
Inhaltlich umfasst Police Simulator über 50 verschiedene Einsatzarten. Das Spektrum reicht von klassischen Parkverstößen und Geschwindigkeitskontrollen über Diebstähle und Drogendelikte bis hin zu bewaffneten Raubüberfällen.Die größte funktionale Neuerung ist die K-9-Einheit: Erstmals können Beamte mit einem vierbeinigen Diensthund ausrücken. Der Schäferhund unterstützt bei der Verfolgung flüchtender Tatverdächtiger zu Fuß und spürt versteckte Substanzen sowie Beweismittel auf.
Ebenfalls neu ist der Einsatz von Schuss- und Elektroschockwaffen, auch Taserpistolen genannt. Die Entwickler betonen, dass Police Simulator kein gewöhnlicher Shooter wird. Jede Gewaltanwendung unterliegt einem strengen Eskalationsprotokoll. Beamte dürfen nicht willkürlich handeln: Wer unbegründet zur Dienstwaffe greift oder Vorschriften missachtet, wird im Spiel sanktioniert und verliert wertvolle Schichtpunkte. Neben Waffen gehören Radarpistolen, Kameras, Pylonen und Absperrungen zur Standardausrüstung. Wie streng diese Regeln greifen, lässt sich über individuelle Einstellungen den eigenen Vorlieben anpassen.

Koop-Streife, Fahrphysik und Mod-Support
Für die Streifenfahrten steht ein Fuhrpark aus agilen Streifenwagen und geräumigen SUVs bereit, deren Fahrverhalten auf Basis einer neuen Physikberechnung spürbar überarbeitet wurde. Die unterschiedlichen Fahrzeugmodelle bringen dabei konkrete funktionale Vor- und Nachteile mit sich. Größere Einsatzwagen bieten deutlich mehr Stauraum im Kofferraum, um zusätzliche Absperrmaterialien, Pylonen und Notfallwerkzeuge mitzuführen. Andere Streifenwagen sind agiler auf der Straße unterwegs oder mit massiven Rammschutzbügeln an der Front ausgestattet, die speziell dafür ausgelegt sind, flüchtende Fahrzeuge bei Verfolgungsjagden über präzise PIT-Manöver sicher von der Fahrbahn abzudrängen.
Einsätze lassen sich wahlweise allein oder zu zweit im kooperativen Mehrspielermodus absolvieren. Astragon bestätigt vollen Crossplay-Support zwischen PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Wer die Einsätze auf dem PC anpassen möchte, erhält Zugriff auf eine offizielle Modding-Schnittstelle über mod.io, mit der eigene Anpassungen und Community-Inhalte eingebunden werden können.
Auf Steam lässt sich der Titel bereits auf die Wunschliste setzen. Der Release von Police Simulator ist für 2027 auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S angesetzt.
Wenn ihr jetzt schon erste Trailer sehen wollt, dann besucht die offizielle Steam-Store-Seite des Police Simulator. Weitere Gamescom 2026 Beiträge findet ihr auf unserer Website

